|
Aufbau eines Geoportals
Hinsichtlich des Aufbaus eines gemeinsamen Geoportals sind mehrere Punkte zu berücksichtigen:
- Verifizierung der Spezifikationen der vorhandenen Mapserver um ihre Einbindung zu gewährleisten.
- Festlegung der Projektionsparameter für eine Umprojektion in ein gemeinsames räumliches Bezugssystem (ERTS 89/WGS84) ’on-the-fly'.
- Definition der einzustellenden Themen, erforderlichen Harmonisierungen auf der inhaltlichen wie auf der Ebene der graphischen Repräsentation.
- Bereitstellung eines Sets von Themen als WMS- Dienste, z.B. der Regional-, Kantonalen Richtpläne etc die dann in entsprechende Client- oberflächen oder GIS-Systeme bedarfsweise eingebunden werden können.
- Festlegung der Ziel-/Nutzergruppen eines Geoportals DACH+ und der ensprechenden Informationsangebote.
- Enge Zusammenarbeit mit den GIS-Fachstellen der Projektpartner und Erfahrungsaustausch mit Projekten, die ebenfalls den Aufbau vergleichbarer internetbasierter Mapserver-Strukturen verfolgen.
Für den physischen Datenaustausch wird als gemeinsames räumliches Bezugssystem ERTS89/WGS84 definiert, die entsprechenden Parameter der erforderlichen Transformationen sollten mit dem von den Landesvermessungen getragenen Interreg IIIA - Projekt ’Geoportal Bodensee’ sowie dem Vermessungsamt des Landes Vorarlberg definitiv abgestimmt werden.
Als Austauschformat wird das Shape-Format festgelegt, das von allen im DACH+ - Raum eingesetzten GIS-Systemen ein- und ausgelesen wird.
|
Unterschiedlicher Stand des Angebotes mapserveraufbereiteter Geodaten
im Intra- und/oder Internet
(Stand 2004)
Zum Vergrößern anklicken!
aus: "Vorstudie Informationssystem", Reichert+Partner Ingenieure, Tübingen, 2004 |