Raumordnung

Raumordnung im DACH+ Raum

Die Raumordnung im DACH+ Raum wird durch eine Vielzahl an einzelstaatlichen, landes- oder teilraumbezogenen, sektoralen aber auch grenzübergreifenden Strategien auf der einen Seite und die tatsächlich ablaufenden Prozesse auf der anderen Seite geprägt.

Die Raumordnung in Europa ist durch eine zunehmende Komplexität gekennzeichnet. Die Erweiterung der EU verstärkt diesen Trend und wird sich auch auf den DACH+ Raum auswirken. Dies verlangt eine verstärkte Zusammenarbeit der Länder und Regionen im Bereich der Raumplanung. Im nationalen Zusammenhang versuchen raumplanerische Strategien und Konzepte die Themen mit Blick nach außen anzugehen.
Beispielsweise:

Grundzüge der Raumordnung der Schweiz
Agglomerationspolitik des Bundes (Schweiz)
Österreichisches Raumentwicklungskonzept 2001
Raumordnungspolitischer Orientierungsrahmen der Bundesrepublik Deutschland
Leitbilder der Raumentwicklung der Bundesrepublik Deutschland

Auf der Länder- bzw. Kantonsebene werden die raumordnerischen Ziele konkretisiert. Ebenso bedeutsam sind natürlich auch ergänzende querschnittsorientierte Strategien, wie die „Strategie Nachhaltige Entwicklung 2002 der Schweiz“ oder auch sektorale Strategien, Konzepte und Planungen, wie der „Bundesverkehrswegeplan der Bundesrepublik Deutschland“. Die Europäische Kommission hat durch Grundsatzausführungen die Bedeutung und Zielrichtung der Zusammenarbeit herausgestellt (Europa 2000+: Europäische Zusammenarbeit bei der Raumentwicklung, Brüssel 1995).



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